Auf der jährlichen Mitgliederversammlung der WohnArt eG stellte Vorstandsmitglied Klaus Wachholz die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung und den Prüfbericht des Berliner Prüfverbandes (PkmG) für die Jahre 2009 / 2010 vor. Die WohnArt eG hat das Wirtschaftsjahr 2010 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 8503,45 Euro abgeschlossen. Alle Zahlen belegen die stabile finanzielle Grundlage der WohnArt-Genossenschaft. Die gut besuchte Versammlung entlastete die als ehrenamtlich arbeitenden Gremien Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig. Nach dem Ende der Regularien im offiziellen Teil wurde in zwanglosem Rahmen bei Sekt und Häppchen der bisherige Erfolg gefeiert und vergnügt miteinander über den bevorstehenden Einzug in den 1. Bauabschnitt geplaudert.
07. Mai 2011: Zweiter Tag der Offenen Tür
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Beim ersten Tag der Offenen Tür im Januar hatte es noch frostige Temperaturen gegeben. Ganz anders bei der Neuauflage des Termins am 7. Mai: Eigentlich hätte es nicht noch der Luftballons bedurft. Brachte doch allein der herrliche Sonnenschein die Farben des WohnArt-Gebäudes schon richtig zum Strahlen. |
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24. April 2011: Ostersonntag am Bauzaun
Auf dem Boden der Tatsachen II
Einen Vorgeschmack auf künftiges WohnArt-Feeling bekamen an Ostern mehrere Festentschlossene aus dem zweiten Bauabschnitt: Elisa Rautenberg und Günter Felchner (hinten) besuchten mit Ursula Klug, Johanna (vorne l. u. r.) und Joachim (hinter der Kamera) Bad Kreuznach. Sie nutzten das sommerliche Wetter zu einem Picknick am Bauzaun zwischen der Richard-Wagner- und der George-Gershwin-Straße. |
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17. April 2011: Vorort-Termin mit dem Fliesenlegermeister
Auf dem Boden der Tatsachen
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Inzwischen ist der Estrich in allen Wohnungen gegossen. Bis es mit den Bodenbelägen weitergeht, muss das Ganze mindestens vier Wochen trocknen. Höchste Zeit für Fliesenlegermeister Michael Schwarz aus Idar-Oberstein (Mitte) die Planungen detailiert mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern durchzusprechen. Assistiert von seiner Ehefrau (links) bespricht er hier die vorgesehenen Verlegearbeiten in der Wohnung von Beate Dittmann (rechts).
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28. März 2011: Bemusterung der Türen und Bodenplatten für den ersten Bauabschnitt
Abgerundet oder eckig - das ist hier die Frage
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Die Qual der Wahl: Nachdem der Innenausbau der Wohnungen schon weit fortgeschritten ist, geht es jetzt ins Detail. Die zukünftigen Bewohner/innen haben einen größtmöglichen Spielraum, was die Innenausstattung betrifft. Bei einem speziellen Bemusterungstermin wurden die Türen, Beschläge und die Bodenplatten im Außenbereich ausgewählt. |
Assistiert von Rudi Herrmann (l.) erläutert Architekt Gustav Kannwischer (r.) die Alternativen für die Pflasterung der Balkone und anderer Außenflächen. |
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Klappern gehört nicht nur zum Handwerk: Von den geplanten neun bis zehn Wohnungen des zweiten Bauabschnitts ist etwa die Hälfte noch verfügbar. Täglich bleiben Dutzende von Menschen am Bauzaun von WohnArt zwischen der Richard-Wagner-Straße und der George-Gershwin-Straße stehen. Sie schauen nicht nur den Handwerkern bei der Arbeit zu. Eifrig studiert wird auch immer wieder gerne das Bauschild. |
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16. Januar 2011: Reges Interesse am Tag der offenen Tür
Von Solingen bis Bad Kreuznach
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Nicht nur Neugierige aus Bad Kreuznach und Umgebung nutzten den Tag der offenen Tür bei WohnArt. Ein Ehepaar war eigens aus Solingen angereist, um sich einen Eindruck vom Haus und seinern zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern zu verschaffen. Rede und Antwort stand auch Gustav Kannwischer, der Architket des Projekts, der inzwischen schon weit mit der Planung des 2. Bauabschnitts vorangekommen ist. |
29. Oktober 2010: WohnArt feiert Richtfest im Musikerviertel
Zwischen Himmel und Erde
Exakt 133 Tage nach dem Ersten Spatenstich im Juni feierte WohnArt am letzten Oktoberwochenende das Richtfest für seine Wohnanlage an der Richard-Wagner-Straße. In luftiger Höhe über den Köpfen der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner und ihren Gästen trug Richtmeister Björn Boehlkau seinen Richtspruch in Reimform vor.
Fünf Gläser besten Rotweins brauchte es, all die zu bedenken, die bisher zum Gelingen des Baus beigetragen haben und bis zur Fertigstellung noch beitragen werden. Seien es der Architekt, die Bauhandwerker oder auch die Anwohner: "Auch sie sind froh, wenn alles fertig / denn Staub und Lärm sind widerwärtig". Angesichts der geleerten Flasche hieß es dann: "Und damit soll das Glas jetzt sterben: Bring Glück dem Bau mit deinen Scherben." Der vollständige Text des Richtspruchs von Björn Boehlkau findet sich hier.
"Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen." Unter dieses Zitat aus dem "Kleinen Prinz" stellte anschließend Vorstandsmitglied Eva-Maria Knauthe ihre kurze Ansprache. Darin dankte sie allen, die dazu beigetragen haben, dass das ehrgeizige Projekt von WohnArt buchstäblich immer greifbarer wird. Allen voran den Bauarbeitern, die bei allen Wettern den Bau vorangetrieben haben.
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18. September 2010: WohnArt-Infostand auf dem 17. Bauernmarkt
Nadeln im Heuhaufen
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Nicht mehr wegzudenken aus dem Kreuznacher Veranstaltungskalender ist der Bauernmarkt des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum auf dem Gelände an der Rüdesheimer Straße. 2010 hat er bereits zum 17. Mal stattgefunden. Immerhin auch schon zum dritten Mal war WohnArt dort vertreten. Im Bild Eva-Maria Knauthe und Wolfgang Krollmann beim Aufbau des Infostandes. (Foto: privat) |
04. September 2010: Markttag der kreuznacher diakonie
Informationen aus erster Hand
Die Kreuznacher Diakonie, der Weltladen und der RegioMarkt waren am 4. September die Ausrichter des schon fast traditionellen Markttags in der Hans-Schumm-Straße. Mit von der Partie waren auch die Projektgruppen der Lokalen Agenda 21, unter ihnen auch WohnArt.
Unter dem Motto „Integrativ – Regional – Fair“ konnten sich die Besucher/innen in Gesprächen mit den Aktiven ein eigenes Bild über die verschiednen Projekte machen, seien es die Interkulturellen Gärten, der Besondere Film oder die Gruppe FLAKon, um nur einige zu nennen.
Den nächsten Infostand von WohnArt gibt es übrigens auf dem Bauernmarkt des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum am 14. September 2010.
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14. August 2010: Grillen am Bauzaun
"Arbeitstreffen" im Grünen
Einen Vorgeschmack auf die Zukunft bei WohnArt gab es am 14. August 2010. Bei bestem Grillwetter trafen sich die Bewohnerinnen und Bewohner in spe am Zaun des Baugeländes zwischen der Richard-Wagner- und der George-Gershwin-Straße.
Essen, Trinken und Plauschen waren im Schatten eines Ahornbaumes angesagt, aber auch die gemeinsame Besichtigung des Baugeländes und die Entscheidung über anstehende Fragen.
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18. Juni 2010: Erster Spatenstich auf dem Baugelände im Musikerviertel
Und sie bewegt sich doch
Die Arbeiten für für den ersten Bauabschnitt von WohnArt haben Mitte Juni 2010 begonnen. Gefeiert wurde dieses bedeutende Ereignis am 18. Juni mit dem Ersten Spatenstich auf dem Gelände an der Richard-Wagner-Straße.
Etwa 60 Menschen waren gekommen, um mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern dieses wichtige Ereignis zu feiern. Darunter viele, ohne die dieses Projekt möglicherweise nicht zustande gekommen wäre. Dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass sich aus dem ersten Zusammentreffen von Interessierten im November 2003 tatsächlich die Genossenschaft und das Bauprojekt entwickelt haben, wurde in mehreren der Grußworte betont.
In einem waren sich alle an diesem Freitagnachmittag einig: Es geht voran mit der Idee des generationenübergreifenden Wohnens in Bad Kreuznach.
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Das sind die 14 WohnArt-Aktiven, die |
Die zukünftigen Bewohner Wilfried und Ulla Kresa, Marika Zingen und Rudi Herrmann zusammen mit Elvira Schneider von der Firma Schneider Bau GmbH und Architekt Gustav Kannwischer (von rechts nach links) |
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Anfang Juni 2010: Der Beginn der Bauarbeiten steht kurz bevor
Die Ruhe vor dem "Sturm"

Noch ist auf dem Baugelände zwischen der Richard-Wagner-Straße und der George-Gershwin-Straße nicht zu erahnen, dass es hier in Kürze hoch hergehen wird: Noch im Juni 2010 wird dort mit dem ersten Bauabschnitt von WohnArt begonnen.
Geht alles nach Plan, sind die zehn Wohnungen der Anlage bis zum Juni 2011 fertiggestellt.
28. Mai 2010: Erste Ordentliche Mitgliederversammlung von WohnArt
Alles im grünen Bereich
Mitgliederversammlungen sind nach der geltenden Satzung jährlich durchzuführen. Dass solche Veranstaltungen nicht nur von trockenen Zahlen bestimmt sein müssen, zeigte die erste ordentliche Versammlung von WohnArt nach der Gründung der Genossenschaft Ende März 2009. Hier konnte der dreiköpfige WohnArt-Vorstand einen durchweg positiven Lagebericht abgeben.
Nicht nur die Zahlen stimmen: Mit dem Erwerb des Baugrundstücks, der Genehmigung des Bauantrags und der Erteilung des Zuschlags der Bauausschreibung liegen alle Vorausetzungen vor, um mit dem Bau der Wohnanlage an der Richard-Wagner-Straße zu beginnen.
Erfreulich ist aber auch die Entwicklung der Mitgliederzahl der Genossenschaft: Auf 32 ist die bis Ende Mai 2010 angestiegen. Damit rückt mit dem Beginn der Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt bereits ein zweiter in den Bereich des Möglichen.

Klaus Wachholz, einer der drei Vorstandsmitglieder von WohnArt stellt den Mitgliedern die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vor.
10. August 2009: Anerkennung aus Berlin
Das Engagement von WohnArt hat jetzt auch überregionale Anerkennung gefunden: Die Kreuznacher Initiative ist eine der 30 Preisträgerinnen des Programms "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben". Damit wurde WohnArt als einziges Projekt aus Rheinland-Pfalz vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgezeichnet.
Gewürdigt wird das Ziel, "neue Formen der Gemeinschaft zu entdecken, Lebensfreude zu stärken und Eigeninitiative zu zeigen". Bei der Auswahl der Preisträger wurde das Familienministerium von unabhängigen Sachverständigen aus Verbraucherschutz, Seniorenorganisationen, Wissenschaft und Wohnungsverbänden beraten. Denen hat am Konzept von WohnArt speziell dessen "innovativer Beitrag zu Konversion und städtebaulicher Erneuerung" gefallen.
Verbunden ist der Preis mit einem Zuschuss von 100.000 Euro durch die KfW Förderbank. Mit diesem Preisgeld werden sich die Startbedingungen für die Genossenschaft in Gründung noch einmal verbessern.
Gründung der Genossenschaft WohnArt eG am 30. März 2009
WohnArt, das Kreuznacher Projekt für generationenübergreifendes Wohnen hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung seines ehrgeizigen Ziels getan. Nach fünf Jahren intensiver Vorbereitung hat sich die Initiative jetzt die Form einer Genossenschaft gegeben.
Damit hat sich die Gruppe jetzt auch die organisatorischen Voraussetzungen für eine rasche Umsetzung der Baupläne im Musikerviertel geschaffen. Nach der aktuellen Planung könnte es jetzt im Herbst 2009 mit den Bauarbeiten losgehen.
Auf der Gründungsversammlung am 30. März 2009 im Bad Kreuznacher Casinogebäude hatten die Anwesenden nach Verabschiedung der in monatelanger Vorarbeit erarbeiteten Satzung Aufsichtsrat und Vorstand gewählt. Diesem gehören mit Eva-Maria Knauthe, Ulla Nissen und Klaus Wachholz drei Menschen an, die schon seit Jahren in der Gruppe aktiv sind. Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Vorstands in den kommenden Monaten wird es sein, die noch fehlenden vier bis fünf Bauwilligen für den ersten Bauabschnitt zu finden.
„Wir sind sicher, dass durch diese Konkretisierung der Rechtsform weitere Interessenten zu uns finden werden", erklärt Eva-Maria Knauthe. „In der jetzt beschlossenen Satzung kann jetzt jeder schwarz auf weiß nachlesen, worauf er oder sie sich einlässt", betont das frischgebackene Vorstandsmitglied.

Entspannte Gesichter nach getaner Arbeit: Die Gründungsmitglieder von WohnArt nach Ende der Versammlung.

Letzter prüfender Blick: Zu Beginn der Gründungsversammlung der Genossenschaft wurde die in
monatelanger Kleinarbeit erarbeitete Satzung noch einmal vorgestellt.

Es waren viele Dinge im Laufe des Abends abzustimmen.

Mit Unterzeichnung der Satzung und Eintragung in die Mitgliederliste erfolgt formal der Beitritt
zur Genossenschaft.

Zu Beginn der Gründungsversammlung waren auch Oberbürgermeister Andreas Ludwig (Mitte) und
Bürgermeisterin Martina Hassel (rechts) - hier im Gespräch mit Gustav Kannwischer, dem Architekten
von WohnArt - im Casinogebäude mit dabei. Sie bekundeten ihre Unterstützung für die neue Genossenschaft.
Dies wird möglicherweise durch Erwerb von einigen Genossenschaftsanteilen durch die Stadt Bad Kreuznach
manifestiert.

Auf den frisch gewählten Vorstand der Genossenschaft wartet eine Menge Arbeit: Eva-Maria Knauthe,
Klaus Wachholz und Ulla Nissen (v.l.n.r) nach ihrer Wahl. Die drei betonen, dass die Aufgaben der
kommenden Monate aber nur zu stemmen sind, wenn alle Mitglieder der Genossenschaft mit anpacken.
2. Bad Kreuznacher Seniorentag am 17. Mai 2008
Generationen im Dialog

Den 2. Bad Kreuznacher Seniorentag am 17. Mai 2008 nutzte WohnArt, um für seine Ideen zu werben. Am Infostand im Haus des Gastes schauten auch die Kreuznacher Bürgermeisterin Martina Hassel (2. v. links) und Staatssekretär a.D. Dr. Richard Auernheimer (links) vorbei. Sie wurden von Gerlinde Ruf-Siegele und Heidemarie Hoehn (3. und 4. v. links) über den aktuellen Stand des Projekts informiert.

"Ältern werden, aktiv bleiben". So lautete das Motto des Seniorentages, das nicht nur ältere Menschen in das Kurviertel lockte. Vom Seniorenbeirat der Stadt Bad Kreuznach organisiert, gab es bei Kaffee und Kuchen von einer "Modenschau für Alt und Jung", über diverse Workshops bis hin zu Tanzdarbietungen ein vielfältiges Programm. Besonderen Zuspruch fand das Engagement der Projektgruppe "Generationen im Dialog" des Gymnasiums an der Stadtmauer (Stama).

Besuch bei WohnSinn in Darmstadt am 15. April 2008
Gemeinschaftliches Wohnen konkret

Gemeinschaftliches Wohnen gibt es in Bad Kreuznach bisher nur auf dem Papier und im Kopf der Beteligten. Anderswo ist man da schon weiter. Zum Beispiel in Darmstadt, wo seit 2003 als Projekt der Bau- und Wohnungsgenossenschaft WohnSinn 39 Wohneinheiten in einer U-förmigen Anlage in Niedrigbauweise entstanden sind.
Mitte April 2008 machte sich eine kleine Kreuznacher "Delegation" auf den Weg nach Hessen. Mit nach Hause nehmen konnten sie nicht nur gute Tipps und wertvolle Informationen in Sachen Genoschenschaftsgründung und -alltag. Es wurde auch Mut und Zuversicht "getankt", dass ein solch ehrgeiziges Projekt keine Utopie bleiben muss, sondern Wirklichkeit werden kann.
Übrigens: Bei WohnSinn in Darmstadt sind derzeit zwei große Wohnungen (134 qm und 155 qm) frei.
Informationen dazu gibt es hier.

Conny Müller, Geschäftsführerin der Darmstädter Bau- und Wohngenossenschaft WohnSinn, im Gespräch mit den Kreuznacher Besucherinnen Ulla Nissen und Christine Zillger (von links nach rechts).
Info-Veranstaltung in der Martin-Luther-King-Schule am 29. September 2007
WohnArt präsentiert sich bei der
"Schaustelle Baustelle"

Am 29. September 2007 führten die Stadt Bad Kreuznach und die Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) eine Rundfahrt und Informationsveranstaltung zu den drei neuen Konversionsgebieten durch.
Es hatten sich gut hundert Interessierte angemeldet. In drei Bussen wurden die Bereiche angesteuert und vor Ort erklärt. Ausgangs- und Zielpunkt war die Martin-Luther-King-Schule in der Richard-Wagner-Straße, die direkt an das geplante Baugebiet von WohnArt im "Muskerviertel" angrenzt.
Nach den Busrundfahrten ging es in Vorträgen in der Aula der Martin-Luther-King-Schule um die konkrete Planung. So stellte Bettino Gagliani, Stadtplaner der Kreuznacher Bauverwaltung, auch den vorläufigen Bebauungsplan für Gelände vor: 250 Wohneinheiten mit vielen Grünflächen und Verkehrsberuhigung. Zurzeit sind die Abrissarbeiten im vollen Gange. Bis Ende 2008 soll die Erschließung des "Muskierviertels" abgeschlossen sein.
Im Rahmen der Veranstaltung hatte auch Gustav Kannwischer, der planende Architekt von WohnArt, Gelegenheit, das Konzept der Gruppe in einem Powerpoint-Vortrag darzustellen. Unterstützt wurde die Präsentation von WohnArt durch einen eigenen Stand mit Stelltafeln, an dem neben Gustav Kannwischer auch Eva-Maria Knauthe und Klaus Wachholz Interessierten Rede und Antwort standen.
Aktuell ist WohnArt mit der BKEG im Gespräch über Größe und Lage des zu erwerbenden Grundstücks. (Foto: privat).
Projektseminar am 21. Juli 2007 im Haus des Gastes
WohnArt beschließt:
Wir werden eine Genossenschaft!
Wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel getan

Moderiert von Rolf Novy-Huy (l.) von der Stiftung trias trafen sich die Wohnart-Mitstreiterinnen und -Mitstreiter im Juli ein weiteres Mal im Haus des Gastes. Am Ende des Tages stand die Entscheidung: WohnArt gibt sich die Form einer Genossenschaft, weil sich auf diese Weise die angestrebten Ziele am besten verwirklichen lassen.




13. Juli 2007: Vor Ort im Musikerviertel
Hier sollen die Pläne Wirklichkeit werden!
WohnArt macht sich ein Bild von dem projektierten Baugebiet

Aus Papier soll Wirklichkeit werden: Auf einem Plan der Musikerviertels orietiert sich die WohnArt-Gruppe über das geplante Baugebiet..




12. April 2007: Casinogebäude
Jetzt geht es richtig los!
Die "Neuen" und die "Alten" beim Kennenlerntreffen

Immerhin fast 30 Interessierte kamen am 12. April 2007 zu dem ersten Kennenlerntreffen von WohnArt in das Casinogebäude.
Veranstaltung am 27. März 2007 im Haus des Gastes
Projekt
WohnArt –
Wohnen in
lebendiger Nachbarschaft
jetzt in Bad Kreuznach möglich
Die Initiative stellte sich erstmals der breiten Öffentlichkeit vor




Am 27. März fand im Kreuznacher Haus des Gastes eine Veranstaltung zum gemeinschaftlichen und Generationen übergreifenden Wohnen statt. Unter dem Motto "Wohnen in lebendiger Nachbarschaft jetzt in Bad Kreuznach möglich" stellte WohnArt sein Konzept erstmals einem breiteren Publikum vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von Helene Rettenbach.
Kern der Konzeption von WohnArt ist es, dass jeder Bewohner und jede Bewohnerin - ob Single, Alleinerziehende/r, junge Familien oder Senioren - selbstbestimmt in der eigenen abgeschlossenen Wohnung leben kann. Und das umgeben von lebendiger Nachbarschaft mit gegenseitiger Wertschätzung, Toleranz und Hilfe.
Vorgesehener Standort für das Wohnprojekt in Bad Kreuznach ist das Konversionsgelände an der Alzeyer Straße. Thomas Müller, Proektleiter der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) erläuterte während der Veranstaltung, dass bereits in diesem Jahr mit der Erschließung von Teilabschnitten des Gebietes zu rechnen ist. Er betonte die zentrale Wohnlage in ruhiger Umgebung mit Schulen, Kindergarten sowie geplanten Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe.
Einen vorläufigen Planentwurf stellte der Architekt Gustav Kannwischer vor. In einem ersten Bauabschnitt sollen etwa 20 Wohneinheiten entstehen. Die einzelnen ein- bis zweigeschossigen Gebäudeteile umschließen einen gemeinsamen Innenhof. Alle Wohnungen sollen rollstuhlgerecht ausgebaut werden. Die vorgesehenen Umrisse sind noch entsprechend den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner variabel.
Die Finanzierung und die Gesellschaftsform sind die nun anstehenden zentralen Fragen für die Umsetzbarkeit des Projekts. Der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Walter Grosch brachte während der zweistündigen Veranstaltung die bestehenden Möglichkeiten, aber auch die Risiken zur Sprache.
Breiten Raum nahm dann auch der finanzielle Aspekt in der Diskussion mit dem Publikum ein. Von dort wurde die Sorge geäußert, nicht zu den "gesuchten finanzkräftigen Leuten" zu gehören. Die Mitstreiter/innen von WohnArt betonten hingegen, dass durchaus eine Mischung aus Eigentümern und Mietern denkbar ist. Mit den nächsten Schritten muss jetzt deutlich werden, wie diese Mischung aussehen kann. Und ob sich daraus ein tragfähiges Finanzierungskonzept entwickeln lässt und welche Gesellschaftsform sich die Gruppe geben will.
Wie geht es weiter? Noch im April soll ein Kennenlerntermin stattfinden, bei dem sich diejenigen treffen werden, die bei der Veranstaltung am 27. März ihr Interesse bekundet haben. Andere Interessierte, die sich aktiv und verbindlich mit ihren Möglichkeiten einbringen wollen, sind natürlich auch herzlich willkommen.
Der genauen Termin und Ort dafür werden noch mitgeteilt.
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