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Hoher Besuch in Bad Kreuznach-

Bundeskanzlerin Merkel zu Gast bei WohnArt eG am 25.03.2013


Im Rahmen einer Informationsreise der Kanzlerin zum Thema "Zusammenhalt im demografischen Wandel" besuchte sie das generationenübergreifende
Wohnprojekt im Musikerviertel von Bad Kreuznach. Im Gespräch mit Bewohnern informierte sich die Kanzlerin über die Vorzüge des gemeinschaftlichen Lebens,
aber auch über Schwierigkeiten der Realisierung eines solchen Projekts.


Im Gemeinschaftsraum traf sich die Kanzlerin zu lebendigen Austausch mit Bewohnern. Sie habe sich "sehr, sehr wohl gefühlt" denn, "die Mitglieder von WohnArt übernehmen Verantwortung
füreinander und leisten so einen wertvollen Beitrag für die Stadt", lobte die Bundeskanzlerin. Von den Schwierigkeiten wolle sie auch etwas nach Berlin mitnehmen, um diese bei der Schaffung
von gesetzlichen Rahmenbedingungen zukünftig berücksichtigen zu können.


Eine der Schwierigkeiten ist, dass der Gemeinschaft bisher noch junge Familien fehlen. Ein Kriterium dafür ist, dass die meisten Banken Genossenschaftanteile bisher nicht als Sicherheit bei der
Kreditvergabe anerkennen.
Dennoch war der Besuch der Bundeskanzlerin ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit und das Engagement der Bewohner, von Aufsichtsrat und Vorstand im Projekt WohnArt eG.

 

März 2013: Verkehrsberuhigung an der Richard-Wagner-Straße kommt voran

WohnArt-Pollerfest geplant

 

 

 

 

 

Nach jahrelangen Diskussionen über die Verkehrsberuhigung in der Richard-Wagner-Straße geht es jetzt tatsächlichlich voran: Während der Osterferien soll eine Polleranlage installiert werden. Mit ihr wird erreicht, dass zukünftig nur
noch berechtigte Busse und Autos von direkten Anwohnern
die Straße passieren können.

Die Freude bei WohnArt war so groß, dass die Idee geboren wurde, ein „Pollerfest“ zu feiern. Jetzt muss nur noch ein Termin gefunden werden, die Organisation läuft schon auf Hochtouren.

Das Fest wird auch eine gute Gelegenheit sein, die Zusammenführung von Haus 1 und Haus 2 gebührend zu feiern. Wie brachte es Wolfgang Krollmann aus Haus 2 auf den Punkt: "Das wird kein Polter-, sondern ein Pollerabend!"

 

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30. November 2012: Vorweihnachtlicher Lichterglanz

WohnArt freut sich auf das erste gemeinsame Weihnachten

Am Morgen hatte es noch leicht geschneit und geregnet, doch als die Weihnachtsbaum-Schmückaktion gegen 15.30 Uhr begann, schien die Sonne und ließ es zu,
dass die Bewohnerinnen und Bewohner von WohnArt sich trafen, um die Tanne in einen Weihnachtsbaum zu verwandeln.
Da wir im letzten Jahr schon geübt hatten, ging es auch zügig voran und pünktlich mit Einbruch der Dunkelheit strahlten die Lichter.
Bei Glühwein und Gebäck fanden sich dann die Alten von Haus 1 und die Neuen von Haus 2  zu Gesprächen "Wie war das denn bei Euch kurz nach dem Einzug?" und die
Vorfreude auf die gemeinsame Vorweihnachtszeit mit den sonntäglichen Adventsfeiern im Gemeinschaftsraum war groß. Fotos: Kitty Krollmann

Weihnachtsbaum_1 Weihnachtsbaum_2

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26. Oktober 2012: Pflanzaktion an der George-Gershwin-Straße

Blütenträume


Grundsteinlegung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier mal wieder ein Foto, zwar erst nach der Pflanzaktion,
doch da ich mich so über die Magnolie freue,die im nächsten
Jahr dort blühen wird, war es mir auf jeden Fall ein Foto von
der Spenderin, den Akteuren und dem Baum wert.

Rafaela del Rosso

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21. September bis 1. Oktober 2012: Landesweite Aktionswoche zum generationenübergreifenden Wohnen

"Offenes Haus" an der Richard-Wagner-Straße

Die Idee vom generationenübergreifenden Wohnen zieht inzwischen immer weitere Kreise. Das macht die landesweite "Aktionswoche Wohnen" deutlich. Von der
DRK-Beratungsstelle Lebenswohnraum für Rheinland-Pfalz
organisiert, geben in der Zeit vom 21. September bis 1. Oktober landauf, landab Dutzende von Initiativen
und Arbeitsgruppen Einblick in ihre Projekte.
In Bad Kreuznach beteiligte sich WohnArt am 22. September mit seinem "Offenen Haus" an der Kampagne. Ganze Kleinbusgruppen, aber auch Familien und Einzelpersonen
nutzten in der Richard-Wagner die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Einblicke gab es nicht nur in den fast fertiggestellen zweiten Bauabschnitt.
Offen standen auch die Türen in einigen Wohnungen des seit über einem Jahr fertiggestellten Haus 1.

Bauernmarkt_1 Bauernmarkt_1a
Bauernmarkt_1c Bauernmarkt_2

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15. September 2012: Bad Kreuznacher Bauernmarkt

Unterhaltung, Spaß und Infos für Klein und Groß

Bei blauem Himmel und herrlichem Spätsommerwetter war der Besuch des Bauernmarktes in Bad Kreuznach am 15.September für Kinder und Erwachsene ein Erlebnis
besonderer Art. Alte Handwerkskunst, wie z. B. das Spinnen und Klöppeln, viele Stände mit Kunstgewerbe und Handarbeiten wechselten sich ab mit Angeboten
aus alternativer Landwirtschaft und Tierhaltung. Mitmachaktionen für die Kinder und Tiere, die gestreichelt werden konnten, waren nicht nur für die kleinen Besucher
eine Attraktion.
Obwohl der Stand von WohnArt im Innenbereich nicht leicht zu finden war, kamen interessierte Menschen mit ihren Fragen zu uns. Es hat sich wieder einmal gezeigt,
dass die Genossenschaftsidee und das generationenübergreifende Wohnen für viele Menschen eine alternative Wohnform sein kann.

Bauernmarkt_1 Bauernmarkt_1a
Bauernmarkt_1c Bauernmarkt_2
Bauernmarkt_3 Bauernmarkt_4
Bauernmarkt_5 Bauernmarkt_6  
Bauernmarkt_7

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(Fotos: Maria Humger-Klein, Peter Diehl, Marika Zingen)

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31. August 2012: SPD-Delegation aus Stadt und Land zu Besuch bei WohnArt

Informationen aus erster Hand


Besuch_1

 

 

 

 

 

Besuch_2

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im  Mainzer Landtag, Hendrik Hering, führte eine SPD-Delegation an, die am letzten Augusttag bei seinem Besuch in Bad Kreuznach auch unser WohnArt-Projekt besichtigte. Begleitet wurde Hering (Foto rechts: Vierter von links) von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Karl-Josef Flühr, dem Beigeordneten des Kreises Bad Kreuznach, Hans-Dirk Nies und Carsten Pörksen, Fraktionschef der SPD im Kreuznacher Stadtrat und Mitglied des Landtages (v.l.n.r). Vorgestellt wurde das Projekt von Vorstandsmitglied Eva-Maria Knauthe, Architekt Gustav Kannwischer und Heinz Zingen (v.r.n.l.).
Angesichts des wachsenden Durchschnittsalters der Bevölkerung interessierte die Besucher besonders die Thematik des Wohnens und Zusammenlebens im Alter. Neue Erfahrungen über die unterschiedlichsten Formen, in denen versucht wird, sich diesem Thema zu nähern, waren von besonderem Interesse. Bei der Besichtung vor Ort konnten sich Hendrik Hering und seine Begleiter ein Bild sowohl über den baulichen und finanziellen Umfang als auch über die Idee unseres Projektes machen.

Nachtrag vom 24.09.2012: In der Zwischenzeit hat sich Hendrik Hering in einem persönlichen Brief an WohnArt dafür bedankt, dass ihm der Besuch möglich gemacht worden ist. Hering wörtlich: "Auf meiner diesjährigen Tour durch Rheinland-Pfalz konnte ich interessante und innovative Einrichtungen, sowie viele engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort kennen lernen. (...) Ich freue mich sehr darüber, Ihren besonderen Einsatz persönlich erlebt haben zu dürfen. (...) Herzlichen Dank für Ihren Einsatz und Ihr herausragendes Engament. Sie haben sich von dieser guten Idee, trotz Anfangsschwierigkeiten, nicht abbringen lassen."

(Fotos: privat)

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21. August 2012: Ausflug auf den Kreuznacher Jahrmarkt

Vom Musikerviertel auf die Pfingstwiese: Nix wie enunner


Jahrmarkt_01

 

Jahrmarkt_02

Der Kreuznacher Jahrmarkt lockte auch die WohnArtlerInnen zu einem Ausflug zu rasanten Fahrbetrieben und „Nix-wie-enunner-Erlebnis“ auf die Pfingstwiese. Die tropischen Temperaturen regten dazu an, den Dienstagvormittag zu nutzen. Wir konnten uns in Ruhe alles ansehen, denn wir waren etwas früh dran und viele Buden hatten noch geschlossen. Jedoch tat das unserem Vergnügen keinen Abbruch: Außer Maresi hatte niemand Lust, sich den Kabinen und Sesseln der neuen Attraktionen anzuvertrauen. Und so kehrten wir nach einem Morgenimbiss, versehen mit Lebkuchenherz und Magenbrot für die Zuhausegebliebenen wieder zurück. Am Abend konnten wir dann alle das Feuerwerk von unserem Treppenhaus aus verfolgen und freuten uns mit vielen „AAAs und OOOOOs über die farbenprächtigen Lichter am Bad Kreuznacher Abendhimmel.

(Text und Fotos: Maria Humger-Klein)

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5. Juli 2012: Kreuznacher Oberbürgermeisterin besucht WohnArt

Erfolgsprojekt der Lokalen Agenda 21


Grundsteinlegung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Die Vision vom Leben in einer anderen Wohnform mit einer
Nachbarschaftshilfe unter einem Dach hat sich hier optimal erfüllt".
So das Resümee von Kreuznachs Oberbürgermeisterin nach einem
Rundgang über die WohnArt-Baustelle von Haus 2. Dr. Heike Kaster-Meurer
(2. von rechts) hob dabei die Rolle der WohnArt-Genossenschaft
als eines der Erfolgsprojekte der Lokalen Agenda 21 in der Nahestadt
hervor.

Dem Besuch aus dem Rathaus erläuterte Architekt Gustav Kannwischer
(rechts) sein bauliches Konzept, in dem die großen Wohnungen zu einem
späteren Zeitpunkt teilbar sind und damit veränderten Lebensbedingungen
der Bewohner angepasst werden können - und das natürlich barrierefrei.

(Foto: Hansjoerg Rehbein)

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1. Juni 2012: Ordentliche Mitgliederversammlung von WohnArt

Von großen und kleinen Zahlen


Eine umfangreiche Tagesordnung galt es bei der diesjährigen Ordentlichen Mitgliederversammlung der WohnArt eG abzuarbeiten. Ulla Nissen, Ingrid Buchholz-
Oelmann und Heidrun Zimmermann erläuterten die Bilanz 2011, die Gewinn- und Verlustrechung, den Lagebericht und Anhang. Die Genossenschaft erwirtschaftete
einen Jahresüberschuß von 7.999,57 Euro.
Die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand erfolgte - bei Enthaltung der Mitglieder der Gremien - einstimmig durch die anwesenden WohnArt-Mitglieder.
Satzungsgemäß wurden Wahlen nötig: Für den Aufsichtsrat wurden gewählt Wolfgang Krollmann, Dagmar Kossack, Gerlinde Ruf-Siegele und Waltaut Lewis,
Thomas Becker war am 7.10.2011 bis 2014 gewählt worden. Für den Vorstand wurden wiedergewählt Ulla Nissen und Eva-Maria Knauthe.
Ingrid Buchholz-Oelmann
und Heidrun Zimmermann waren am 7.10.2011 bis 2014 gewählt worden.

 

Versammlung
Diskussion Vorstand
Ziemlich eng ging es bei der Versammlung im Casinogebäude an der Hochstraße zu. Zwei Drittel der knapp 50 Mitglieder von WohnArt ließen es sich nicht entgehen, den Rechenschaftsbericht des Vorstandes zu erhalten und zu diskutieren. Oben: Nur mit einer zusammengesetzten Panoramaaufnahme [M] lässt sich ein Gesamtbild geben.
Wahlen Stimmauzählung
Rechenleistung: Die Wahlen zum Aufsichtsrat erfolgten in geheimer Abstimmung. Akribisch wurden die Stimmen ausgezählt.
Aufsichtsrat Vorstand  
Neue Köpfe im Aufsichtsrat: Mit Waltraud Lewis, Dagmar Kossack und Wolfgang Krollmann (v.r.n.l.) sind gleich drei neue Mitglieder in den fünfköpfigen Aufsichtsrat gewählt worden. Kontinuität versprechen die wiedergewählte Gerlinde Ruf-Siegele (hinten stehend) und der im Herbst 2011 gewählte Aufsichtsratvorsitzende Thomas Becker, der nicht bei der Versammlung anwesend sein konnte.

Geballte Frauwenpower im alten und neuen Vorstand: Ulla Nissen (links) und Eva-Maria Knauthe (rechts) sind für weitere drei Jahre gewählt worden. Ingrid Buchholz-Oelmann (stehend) und Heidrun Zimmermann (Mitte sitzend) gehören dem Gremium seit 2011 an. Ihre Amtszeit läuft noch bis zum Herbst 2014.

 

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23. März 2012: Richtfest für das Haus 2 von WohnArt

Mit Erbsensuppe und Spundekäs


Richtfeste feiern - das gehört bei WohnArt schon fast zur Routine. 511 Tage nach dem für Haus 1 am 29. Oktober 2010 konnte am 23. März 2012 die Zwischenetappe des zweiten Bauabschnitts an der Richard-Wagner-Straße gefeiert werden.
Mit von der Partie war auch wieder Richtmeister Björn Boehlkau von der Zimmerei Michael Schneider, der seinen Richtspruch in Reimform vortrug: "Und den Bauherren, deren Tat und Wort /dies Gebäude stellt an diesen Ort, / ihnen wünsche
ich zu jeder Zeit, / dass WohnArt steht für sie bereit." Nach dem fünften Glas Rotwein hieß es dann: "Glas zerspringe nun im Grund, / geweiht sei dieses Haus zur Stund!"

Der vollständige Text des Richtspruchs von Björn Boehlkau findet sich hier.


Die Hoffnungen, die sie mit dem Bau verbinden, formulierten deren zukünftige Bewohnerinnen Gisela Rizkalla und Waltraud Lewis
: Die Organisation des Richtfestes zeige gut, wie aus dem Tun und Handeln der einzelnen ein großes Ganzes
entstehe. So wünschten sie es sich auch für die Zukunft. Gustav Kannwischer, der Architekt der Gesamtanlage, nutzte die Gelegenheit, den Gästen die Grundzüge seiner Planung zu erläutern. Befriedigt zeigte er sich darüber, dass sich
die Bewohner letztlich doch noch darauf verständigen konnten, Haus 1 und 2 farblich im Gleichklang zu gestalten.

Mit Erbsensuppe und Spundekäs war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen verlagerte sich das Geschehen im Laufe des Nachmittags mehr und mehr nach draußen.
Dort gab es schließlich auch noch Blumen für die vier Frauen vom WohnArt-Vorstand, verbunden mit dem Dank der anderen für die geleistete Arbeit, ohne die die Genossenschaft nicht dort stünde, wo sie jetzt steht.

(Fotos 3, 4, 5, 6, 8, 10, 11, 12: Matthias Oelmann)

 

Richtmeister_1

Richtmeister_2

Richtmeister_3 Richtmeister_4 Richtmeister_5
Trinkfest in luftiger Höhe: Richtmeister Björn Boehlkau von der Firma Michael Schneider musste fünfmal das Glas leeren, bis alle guten Wünsche ausgesprochen waren.

 
Richtmeister_6 Lokalpresse mit Bürgermeistrin Hassel
Die Kreuznacher Bürgermeisterin Martina Hassel (2. v. r.) und Vorstandsfrau
Eva-Maria Knauthe (r.) im Gespräch mitVertretern der Kreuznacher Lokalpresse.
ee Ansprache

Waltraud Lewis und Gisela Rizkalla (v.r.n.l.) formulierten die Erwartungen der
zukünftigen Bewohner/innen von Haus 2.

 
Teilnehmer_1 Teilnehmer_2 Teilnehmer_3
Erbsensuppe Gemütlichkeit_1
Gemütlichkeit_2 Gemütlichkeit_3
Bei Erbsensuppe und Spundekäs ließen es sich die Gäste beim Richtfest drinnen und draußen gutgehen.

 
Architekt_Kannwischer Vorstand
WohnArt-Architekt Gustav Kannwischer erläuterte noch einmal das bauliche Gesamtkonzept.


Blumen für den Vorstand: Ingrid Buchholz-Oelmann, Ulla Nissen, Eva-Maria Knauthe und Heidrun Zimmermann (v.l.n.r.) wurde für ihre engagierte Arbeit gedankt.

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05. Februar 2012: Wanderung nach Hackenheim

Eisbeine in den Weinbergen


Grundsteinlegung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei klirrenden Minustemperaturen stand am ersten Februarwochenende
eine kleine Wanderung zum Nachbardorf Hackenheim auf dem
WohnArt-Programm.
Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Freizeitaktivitäten, denen die
Bewohner/innen gemeinsam nachgehen. Dazu gehören in den kalten
Monaten naturgemäß eher Indoor-Termine wie Spieleabende.

Von den ungewöhnlich tiefen Temperaturen ließen sich fast ein Dutzend
WohnArt-Aktive nicht schrecken. Aber man war sich einig - ein paar Grad
mehr könnten auch nicht schaden ...

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21. Oktober 2011: Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt

Viel Hoffnung und gute Wünsche


Nein, in Stein gemeißelt sind sie nicht. Aber auf kleine Steine aufgemalt hatten
BewohnerInnen des schon gebauten ersten und des zukünftigen zweiten Bauabschnitts
ihre Wünsche und Hoffnungen, die sie mit der gemeinsamen Zukunft verbinden. In einer kleinen Feierstunde wurden diese Steine zusammen mit den sonst üblichen
Beigaben in einem Grundstein auf dem Gelände des Hauses 2 im Boden versenkt.
Gleichzeitig wurde auch die Fertigstellung von Haus 1 - das ja schon seit mehr als drei Monten bewohnt wird - noch einmal offiziell begangen. Eigens dazu aus Bonn
gekommen war
Ministerialdirektor Dieter Hackler vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Er leitet dort die Abteilung 3 für Ältere Menschen,
Wohlfahrtspflege,
Engagementpolitik. Und Dieter Hackler hatte eine große Überraschung aus der alten Bundeshauptstadt mitgebracht: Er erklärte, dass der Preis,
den WohnArt vor zwei Jahren gewonnen hat, noch einmal um 12500 Euro auf nun 112500 Euro aufgestockt worden ist.

Grundsteinlegung

 

Feierstunde_1

 

 

 

 

Bis die Bildideen aller Pressefotografen umgesetzt waren,
wurde der Grundstein gleich mehrfach dem Erdreich
übergeben. Hier im Bild zu sehen sind die Vorstandfrauen
Ulla Nissen und Ingrid Oelmann, zusammen mit
Gustav Kannwischer, dem Architekten der Gesamtanlage
(v. r. n. l.)
Eröffnet wurde die kleine Feierstunde durch Eva-Maria
Knauthe (Bild oben).

Oelmann_Rizkalla Dieter_Hackler Berit_Herger

Ingrid Oelmann (l.) und Gisela Rizkalla (r.) sind zuküftige Bewohnerinnen von Haus 2. In ihrem Redebeitrag bedankten sie sich schon im Voraus für die Geduld der Nachbarinnen und Nachbarn angesichts des zu erwartenden Baulärms. Sie betonten den Gedanken des gemeinschaftlichen Wohnens als Fundament des Wohnprojektes an der Richard-Wagner-Straße. Um ein solches Projekt zu realisieren, bedürfe es viel Kraft, Initiative, Durchhaltevermögen, auch Diskussionen und hoher finanzieller Leistungen.


 

Dieter Hackler, Leiter der Abteilung Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege, Engagementpolitik im Bundesfamilien-ministerium, überbrachte die Glückwünsche aus Berlin und Bonn. Er hob hervor, wie bedeutend solche Initiativen wie WohnArt für die aktuelle und künftige Entwicklung unserer Gesellschaft sind.

 

Berit Herger, die Leiterin der Beratungsstelle LebensWohnraum Rheinland-Pfalz des Deutschen Roten Kreuzes in Mainz lobte den langen Atem, den die WohnArt-Aktiven an den Tag gelegt hätten. Sie habe in ihrer Arbeit nur allzu viele Initiativen gesehen, die vorzeitig hätten aufgegeben müssen und auf der Strecke geblieben sind.

Ansprache Preisübergabe

Überraschung gelungen: Dass Ministerialdirektor Dieter Hackler erklären würde, das Bundesfamilienministerium habe das WohnArt vor zwei Jahren zugesprochene Preisgeld von 100000 Euro noch einmal um 12500 Euro erhöht - damit hatte in Bad Kreuznach niemand gerechnet. Eine freudig strahlende Miene gab es nicht nur bei Ulla Nissen, die den Bewilligigungsbescheid aus Bonn für die Genossenschaft entgegegennahm.

Grundstein_1 Grundstein_2
Im Fokus: Maria Humger-Klein sammelte die Steine mit den Wünschen ihrer jetzigen und zuküftigen MitbewohnerInnen in einer zum Grundstein umfuntionierten Kassette ein.

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17./18. September: Stadtteilfest zwischen Bosenheimer- und Mannheimer Straße

Gemeinsam im Kiez


Das erste Stadtteilfest
in Bad Kreuznach-Süd nutzte auch WohnArt, um mit einem Informationsstand auf das Projekt aufmeksam zu machen. Etwas abgelegen
am Rand des Einkaufszentrums Dürerstraße, fanden allerdings nur relativ wenig Besucher in das aufgebaute Info-Zelt.

Friedensgebet

 

WohnArt-Stand_1

Tanz WohnArt-Stand_2

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13. August 2011: Sommerfest an der George-Gershwin-Straße

Von allem etwas


Zusammen mit den Nachbarn aus der George-Gershwin-Straße war am zweiten Augustwochenende gemütliches Grillen und Zusammensein auf dem Gelände des zweiten Bauabschnitts angesagt. Auch, wenn es zwischendurch einen kräftigen Regenschauer gab: Es war ein schönes Fest.


Grillen_01  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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23. Juli 2011: Pfanzaktion am Händelweg

Am Anfang beginnen

 

Gartengruppe  

 

 

 

 

 

 

 

 

Inzwischen hat die "Gartengruppe" von WohnArt die Arbeit aufgenommen. Auf sie wartet ein gutes Stück Arbeit. Der Start bei Null bietet aber auch eine einmalige Gelegenheit, die eigenen Vorstellungen ohne Einschränkungen umzusetzen. Im Bild: Martina Reidelbach-Blass und Gerd Blass, die im zweiten Bauabschnitt einziehen werden. Sie haben zur besseren Düngung der selbstgezogenen Sonnenblumen Hunsrücker Pferdeäpfel mitgebracht.

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30. Juni 2011: Erwerb des Grundstücks für WohnArt II


Fortsetzung folgt


 

 

 

 

 

 

 

1745 Quadratmeter - so groß ist die Fläche zwischen der Richard-Wagner-, George-Gershwin- und Johann-Sebastian-Straße, auf der ab dem Herbst 2011 der zweite Bauabschnitt von WohnArt entstehen soll.
Eine wichtiger Meilenstein dorthin war die Unterzeichung des Notarvertrages über den Erwerb des Grundstückes von der BKEG am 30. Juni. Es laufen bereits die Ausschreibungen für den Bau der elf weiteren Wohnungen. Auf dem Foto zu sehen ist ein Team der Firma Schneider Bau, die zur besseren Vorbereitung Ihres Gebotes Messungen auf dem künftigen Baugelände durchführt.

 

Vermessung

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22. Juni 2011: Außerordentliche Mitgliederversammlung

Auf zwei Beinen stehen

Mitgliederversammlung_1  

 

 

Seit Monaten wird bereits fleißig auf den zweiten Bauabschnitt von WohnArt zugearbeitet. Im Eifer des Gefechts wurde dabei ein wichtiges Detail übersehen: Laut Satzung ist das vornehme Recht der Mitgliederversammlung, über solch weitreichenden Schritte zu entscheiden. Und Ordnung soll sein! So wurde in einer eigens einberufenen Verrsammlung der Mitglieder bei zwei Gegenstimmen formal das beschlossen, was die überwältigende Mehrheit möchte: WohnArt soll nicht beim ersten Bauabschnitt stehen bleiben.
Die Mitgliederversammlung fasste anschließend noch einen weiteren wichtigen Beschluss: Ende Juni soll das Grundstück für die Erweiterung, das bisher nur bei der BKEG reserviert war, gekauft werden.

   

Mitgliederversammlung_2

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15. Juni 2011: Treffen des zweiten Bauabschnitts in Traisen

Notizen aus der Provinz dem Umland

 

TagDerOffenenTür_1  

 

 

 

 

 

 

Während der erste Bauabschnitt kurz vor seiner Fertigstellung steht, laufen die Planungen für den zweiten bereits auf Hochtouren: die Ausschreibungen sind erfolgt und der Bauantrag für ein weiteres Gebäude mit elf Wohnungen an der Richard-Wagner-Straße gestellt.
Der aktuelle Stand der Dinge war natürlich Top-Thema bei einem Treffen der zukünftigen BewohnerInnen von WohnArt II in Traisen. Der Jahreszeit entsprechend fand man sich im Garten zusammen. Dabei kamen durchaus auch ernste Dinge zur Sprache: Die zu stemmenden Aufgaben wollen verteilt sein. Und noch sind drei der geplanten Wohnungen nicht vergeben. Wer sich dafür interessiert, findet hier die aktuellen Informationen (Foto: privat).

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13. Juni 2011: Treffen der "Gartengruppe" am Pfingstmontag


Die Wüste wird erblühen


 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bauleute räumen langsam das Feld. Zurück bleibt ein stark beanspruchtes Umfeld. Das ist auf der WohnArt-Baustelle leider nicht anders als anderswo.
Dieser Wüste Leben einzuhauchen, hat sich die Gartengruppe vorgenommen. Dort machen sich Aktive aus dem ersten und zweiten Bauabschnitt gemeinsam Gedanken, wie die Grünflächen zwischen Richard-Wagner- und George-Gershwin-Straße zukünftig aussehen sollen. Dabei wird der vorhandene Baumbestand selbstverständlich mit in die Überlegungen einbezogen.

 

 

Gartengruppe

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16. Mai 2011: Zweite ordentliche Mitgliederversammlung

Stabile Grundlagen

Versammlung_1

 

Versammlung_2

 

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung der WohnArt eG stellte Vorstandsmitglied Klaus Wachholz die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung und den Prüfbericht des Berliner Prüfverbandes (PkmG) für die Jahre 2009 / 2010 vor. Die WohnArt eG hat das Wirtschaftsjahr 2010 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 8503,45 Euro abgeschlossen. Alle Zahlen belegen die stabile finanzielle Grundlage der WohnArt-Genossenschaft. Die gut besuchte Versammlung entlastete die als ehrenamtlich arbeitenden Gremien Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig. Nach dem Ende der Regularien im offiziellen Teil wurde in zwanglosem Rahmen bei Sekt und Häppchen der bisherige Erfolg gefeiert und vergnügt miteinander über den bevorstehenden Einzug in den 1. Bauabschnitt geplaudert.
Die vorbereitenden Planungen für den 2. Bauabschnitt laufen auf Hochtouren, denn spätestens im Oktober 2011 wird der Baubeginn sein. Einige wenige Wohnungen unterschiedlicher Größe sind noch zu vergeben. (Fotos: privat).
--> Hier klicken!

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07. Mai 2011: Zweiter Tag der Offenen Tür

Viel Farbe im Spiel

 

TagDerOffenenTür_1  

 

 

Beim ersten Tag der Offenen Tür im Januar hatte es noch frostige Temperaturen gegeben. Ganz anders bei der Neuauflage des Termins am 7. Mai: Eigentlich hätte es nicht noch der Luftballons bedurft. Brachte doch allein der herrliche Sonnenschein die Farben des WohnArt-Gebäudes schon richtig zum Strahlen.

Viele Interessierte nutzen die Gelegenheit, sich ein Bild über den Baufortschritt an der Richard-Wagner-Straße zu machen und aus erster Hand Informationen von den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von Architekt Gustav Kannwischer zu erhalten. Für zwei Besucherinnen, die sich schon länger mit der Idee des generationenübergreifenden Wohnens beschäftigt haben, war der Tag der entscheidende Anstoß, ihrem Beitritt zur Genossenschaft zu erklären.

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24. April 2011: Ostersonntag am Bauzaun


Auf dem Boden der Tatsachen II


 

 

Einen Vorgeschmack auf künftiges WohnArt-Feeling bekamen an Ostern mehrere Festentschlossene aus dem zweiten Bauabschnitt: Elisa Rautenberg und Günter Felchner (hinten) besuchten mit Ursula Klug, Johanna (vorne l. u. r.) und Joachim (hinter der Kamera) Bad Kreuznach. Sie nutzten das sommerliche Wetter zu einem Picknick am Bauzaun zwischen der Richard-Wagner- und der George-Gershwin-Straße.
Wenn alles nach Plan geht, entstehen hier ab dem Sommer die nächsten zehn Wohnungen. (Foto: privat).

 

Spatenstich 2

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17. April 2011: Vorort-Termin mit dem Fliesenlegermeister

Auf dem Boden der Tatsachen

Spatenstich 1  

 

 

 

 

Inzwischen ist der Estrich in allen Wohnungen gegossen. Bis es mit den Bodenbelägen weitergeht, muss das Ganze mindestens vier Wochen trocknen. Höchste Zeit für Fliesenlegermeister Michael Schwarz aus Idar-Oberstein (Mitte) die Planungen detailiert mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern durchzusprechen. Assistiert von seiner Ehefrau (links) bespricht er hier die vorgesehenen Verlegearbeiten in der Wohnung von Beate Dittmann (rechts).
Bis alle zehn Wohnungen abgehakt sind, braucht es an diesem Sonntag mehr als sechs Stunden.

 

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28. März 2011: Bemusterung der Türen und Bodenplatten für den ersten Bauabschnitt

Abgerundet oder eckig - das ist hier die Frage


Spatenstich 1  

 

 

 

 

 

 

Die Qual der Wahl: Nachdem der Innenausbau der Wohnungen schon weit fortgeschritten ist, geht es jetzt ins Detail. Die zukünftigen Bewohner/innen haben einen größtmöglichen Spielraum, was die Innenausstattung betrifft. Bei einem speziellen Bemusterungstermin wurden die Türen, Beschläge und die Bodenplatten im Außenbereich ausgewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Assistiert von Rudi Herrmann (l.) erläutert Architekt Gustav Kannwischer (r.) die Alternativen für die Pflasterung der Balkone und anderer Außenflächen.

 

Spatenstich 2

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06. März 2011: Neues Hinweisschild an der Baustelle

Klappern, hämmern und schrauben

 

 

 

 

 

 

 

Klappern gehört nicht nur zum Handwerk: Von den geplanten neun bis zehn Wohnungen des zweiten Bauabschnitts ist etwa die Hälfte noch verfügbar. Täglich bleiben Dutzende von Menschen am Bauzaun von WohnArt zwischen der Richard-Wagner-Straße und der George-Gershwin-Straße stehen. Sie schauen nicht nur den Handwerkern bei der Arbeit zu. Eifrig studiert wird auch immer wieder gerne das Bauschild.

Was lag also näher, als dort einen Hinweis auf die noch freien Wohnungen anzubringen. Beherzt zu Fuchsschwanz, Bohrer und Schrauben griffen jetzt Elisa Rautenberg, Ursula Klug und Günter Felchner und brachten das neues Schild an seinen Platz.
(Foto: privat).

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16. Januar 2011: Reges Interesse am Tag der offenen Tür

Von Solingen bis Bad Kreuznach


Tag der offenen Tür  

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur Neugierige aus Bad Kreuznach und Umgebung nutzten den Tag der offenen Tür bei WohnArt. Ein Ehepaar war eigens aus Solingen angereist, um sich einen Eindruck vom Haus und seinern zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern zu verschaffen. Rede und Antwort stand auch Gustav Kannwischer, der Architket des Projekts, der inzwischen schon weit mit der Planung des 2. Bauabschnitts vorangekommen ist.

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29. Oktober 2010: WohnArt feiert Richtfest im Musikerviertel

Zwischen Himmel und Erde


Exakt 133 Tage nach dem Ersten Spatenstich im Juni feierte WohnArt am letzten Oktoberwochenende das Richtfest für seine Wohnanlage an der Richard-Wagner-Straße.
In luftiger Höhe über den Köpfen der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner und ihren Gästen trug Richtmeister Björn Boehlkau seinen Richtspruch in Reimform vor.

Fünf Gläser besten Rotweins brauchte es, all die zu bedenken, die bisher zum Gelingen des Baus beigetragen haben
und bis zur Fertigstellung noch beitragen werden. Seien es der Architekt, die Bauhandwerker oder auch die Anwohner: "Auch sie sind froh, wenn alles fertig / denn Staub und Lärm sind widerwärtig". Angesichts der geleerten Flasche hieß es dann: "Und damit soll das Glas jetzt sterben: Bring Glück dem Bau mit deinen Scherben." Der vollständige Text des Richtspruchs von Björn Boehlkau findet sich hier.

"Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen." Unter dieses Zitat aus dem "Kleinen Prinz" stellte anschließend Vorstandsmitglied Eva-Maria Knauthe ihre kurze Ansprache. Darin dankte sie allen, die dazu beigetragen haben, dass das ehrgeizige Projekt von WohnArt buchstäblich immer greifbarer wird. Allen voran den Bauarbeitern, die bei allen Wettern den Bau vorangetrieben haben.

 

Richtfest 1

Richtfest 2

Richtfest 3 Richtfest 4  

 

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18. September 2010: WohnArt-Infostand auf dem 17. Bauernmarkt

Nadeln im Heuhaufen


Bauernmarkt 2010  

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht mehr wegzudenken aus dem Kreuznacher Veranstaltungskalender ist der Bauernmarkt des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum auf dem Gelände an der Rüdesheimer Straße. 2010 hat er bereits zum 17. Mal stattgefunden. Immerhin auch schon zum dritten Mal war WohnArt dort vertreten. Im Bild Eva-Maria Knauthe und Wolfgang Krollmann beim Aufbau des Infostandes. (Foto: privat)

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04. September 2010: Markttag der kreuznacher diakonie

Informationen aus erster Hand


Die Kreuznacher Diakonie, der Weltladen und der RegioMarkt waren am 4. September die Ausrichter des schon fast traditionellen Markttags in der Hans-Schumm-Straße.
Mit von der Partie waren auch die Projektgruppen der Lokalen Agenda 21, unter ihnen auch WohnArt.
Unter dem Motto „Integrativ – Regional – Fair“ konnten sich die Besucher/innen in Gesprächen mit den Aktiven ein eigenes Bild über die verschiednen Projekte machen, seien es die Interkulturellen Gärten, der Besondere Film oder die Gruppe FLAKon, um nur einige zu nennen.

Den nächsten Infostand von WohnArt gibt es übrigens auf dem Bauernmarkt des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum am 14. September 2010.

 

Markttag 2010  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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14. August 2010: Grillen am Bauzaun

"Arbeitstreffen" im Grünen


Einen Vorgeschmack auf die Zukunft bei WohnArt gab es am 14. August 2010. Bei bestem Grillwetter trafen sich die Bewohnerinnen und Bewohner in spe am Zaun des Baugeländes zwischen der Richard-Wagner- und der George-Gershwin-Straße.

Essen, Trinken und Plauschen waren im Schatten eines Ahornbaumes angesagt, aber auch die gemeinsame Besichtigung des Baugeländes und die Entscheidung über anstehende Fragen.


Plauschen  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grill

 

Brotherz

    Besichtigung
  Diskussion  

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18. Juni 2010: Erster Spatenstich auf dem Baugelände im Musikerviertel

Und sie bewegt sich doch


Die Arbeiten für für den ersten Bauabschnitt von WohnArt haben Mitte Juni 2010 begonnen. Gefeiert wurde dieses bedeutende Ereignis am 18. Juni mit dem Ersten Spatenstich auf dem Gelände an der Richard-Wagner-Straße.

Etwa 60 Menschen waren gekommen, um mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern dieses wichtige Ereignis zu feiern. Darunter viele, ohne die dieses Projekt möglicherweise nicht zustande gekommen wäre. Dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass sich aus dem ersten Zusammentreffen von Interessierten im November 2003 tatsächlich die Genossenschaft und das Bauprojekt entwickelt haben, wurde in mehreren der Grußworte betont.

In einem waren sich alle an diesem Freitagnachmittag einig: Es geht voran mit der Idee des generationenübergreifenden Wohnens in Bad Kreuznach.

 

Spatenstich 1  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sind die 14 WohnArt-Aktiven, die
in den ersten Bauabschnitt an der Richard-Wagner-Straße einziehen werden. Links Gustav Kannwischer, der Architekt des Projekts. Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zukünftigen Bewohner Wilfried und Ulla Kresa, Marika Zingen und Rudi Herrmann zusammen mit Elvira Schneider von der Firma Schneider Bau GmbH und Architekt Gustav Kannwischer (von rechts nach links)

 

Spatenstich 2

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Anfang Juni 2010: Der Beginn der Bauarbeiten steht kurz bevor

Die Ruhe vor dem "Sturm"

 

Baugelände

Noch ist auf dem Baugelände zwischen der Richard-Wagner-Straße und der George-Gershwin-Straße nicht zu erahnen, dass es hier in Kürze hoch hergehen wird: Noch im Juni 2010 wird dort mit dem ersten Bauabschnitt von WohnArt begonnen.

Geht alles nach Plan, sind die zehn Wohnungen der Anlage bis zum Juni 2011 fertiggestellt.

 

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28. Mai 2010: Erste Ordentliche Mitgliederversammlung von WohnArt

Alles im grünen Bereich


Mitgliederversammlungen sind nach der geltenden Satzung jährlich durchzuführen. Dass solche Veranstaltungen nicht nur von trockenen Zahlen bestimmt sein müssen, zeigte die erste ordentliche Versammlung von WohnArt nach der Gründung der Genossenschaft Ende März 2009. Hier konnte der dreiköpfige WohnArt-Vorstand einen durchweg positiven Lagebericht abgeben.

Nicht nur die Zahlen stimmen: Mit dem Erwerb des Baugrundstücks, der Genehmigung des Bauantrags und der Erteilung des Zuschlags der Bauausschreibung liegen alle Vorausetzungen vor, um mit dem Bau der Wohnanlage an der Richard-Wagner-Straße zu beginnen.

Erfreulich ist aber auch die Entwicklung der Mitgliederzahl der Genossenschaft: Auf 32 ist die bis Ende Mai 2010 angestiegen. Damit rückt mit dem Beginn der Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt bereits ein zweiter in den Bereich des Möglichen.


Damstadt

Klaus Wachholz, einer der drei Vorstandsmitglieder von WohnArt stellt den Mitgliedern die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vor.

 

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10. August 2009: Anerkennung aus Berlin

WohnArt gewinnt Preis des Bundesfamilienministeriums

Das Engagement von WohnArt hat jetzt auch überregionale Anerkennung gefunden: Die Kreuznacher Initiative ist eine der 30 Preisträgerinnen des Programms "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben". Damit wurde WohnArt als einziges Projekt aus Rheinland-Pfalz vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgezeichnet.

Gewürdigt wird das Ziel, "neue Formen der Gemeinschaft zu entdecken, Lebensfreude zu stärken und Eigeninitiative zu zeigen". Bei der Auswahl der Preisträger wurde das Familienministerium von unabhängigen Sachverständigen aus Verbraucherschutz, Seniorenorganisationen, Wissenschaft und Wohnungsverbänden beraten. Denen hat am Konzept von WohnArt speziell dessen "innovativer Beitrag zu Konversion und städtebaulicher Erneuerung" gefallen.

Verbunden ist der Preis mit einem Zuschuss von 100.000 Euro durch die KfW Förderbank. Mit diesem Preisgeld werden sich die Startbedingungen für die Genossenschaft in Gründung noch einmal verbessern.



Gründung der Genossenschaft WohnArt eG am 30. März 2009

Ein großer Schritt voran

WohnArt, das Kreuznacher Projekt für generationenübergreifendes Wohnen hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung seines ehrgeizigen Ziels getan. Nach fünf Jahren intensiver Vorbereitung hat sich die Initiative jetzt die Form einer Genossenschaft gegeben.

Damit hat sich die Gruppe jetzt auch die organisatorischen Voraussetzungen für eine rasche Umsetzung der Baupläne im Musikerviertel geschaffen. Nach der aktuellen Planung könnte es jetzt im Herbst 2009 mit den Bauarbeiten losgehen.

Auf der Gründungsversammlung am 30. März 2009 im Bad Kreuznacher Casinogebäude hatten die Anwesenden nach Verabschiedung der in monatelanger Vorarbeit erarbeiteten Satzung Aufsichtsrat und Vorstand gewählt. Diesem gehören mit Eva-Maria Knauthe, Ulla Nissen und Klaus Wachholz drei Menschen an, die schon seit Jahren in der Gruppe aktiv sind. Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Vorstands in den kommenden Monaten wird es sein, die noch fehlenden vier bis fünf Bauwilligen für den ersten Bauabschnitt zu finden.

„Wir sind sicher, dass durch diese Konkretisierung der Rechtsform weitere Interessenten zu uns finden werden", erklärt Eva-Maria Knauthe. „In der jetzt beschlossenen Satzung kann jetzt jeder schwarz auf weiß nachlesen, worauf er oder sie sich einlässt", betont das frischgebackene Vorstandsmitglied.

Damstadt

Entspannte Gesichter nach getaner Arbeit: Die Gründungsmitglieder von WohnArt nach Ende der Versammlung.


Damstadt

Letzter prüfender Blick: Zu Beginn der Gründungsversammlung der Genossenschaft wurde die in
monatelanger Kleinarbeit erarbeitete Satzung noch einmal vorgestellt.

 

Damstadt

Es waren viele Dinge im Laufe des Abends abzustimmen.

 

Damstadt

Mit Unterzeichnung der Satzung und Eintragung in die Mitgliederliste erfolgt formal der Beitritt
zur Genossenschaft.

 

Damstadt

Zu Beginn der Gründungsversammlung waren auch Oberbürgermeister Andreas Ludwig (Mitte) und
Bürgermeisterin Martina Hassel (rechts) - hier im Gespräch mit Gustav Kannwischer, dem Architekten
von WohnArt - im Casinogebäude
mit dabei. Sie bekundeten ihre Unterstützung für die neue Genossenschaft.
Dies wird möglicherweise durch Erwerb von einigen Genossenschaftsanteilen durch die Stadt Bad Kreuznach
manifestiert.

 

Damstadt

Auf den frisch gewählten Vorstand der Genossenschaft wartet eine Menge Arbeit: Eva-Maria Knauthe,
Klaus Wachholz und Ulla Nissen (v.l.n.r) nach ihrer Wahl. Die drei betonen, dass
die Aufgaben der
kommenden Monate aber nur zu stemmen sind, wenn alle Mitglieder der Genossenschaft mit anpacken.

 

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2. Bad Kreuznacher Seniorentag am 17. Mai 2008

Generationen im Dialog

Damstadt


Den 2. Bad Kreuznacher Seniorentag am 17. Mai 2008 nutzte WohnArt, um für seine Ideen zu werben. Am Infostand im Haus des Gastes schauten auch die Kreuznacher Bürgermeisterin Martina Hassel (2. v. links) und Staatssekretär a.D. Dr. Richard Auernheimer (links) vorbei. Sie wurden von Gerlinde Ruf-Siegele und Heidemarie Hoehn (3. und 4. v. links) über den aktuellen Stand des Projekts informiert.

Damstadt


"Ältern werden, aktiv bleiben". So lautete das Motto des Seniorentages, das nicht nur ältere Menschen in das Kurviertel lockte. Vom Seniorenbeirat der Stadt Bad Kreuznach organisiert, gab es bei Kaffee und Kuchen von einer "Modenschau für Alt und Jung", über diverse Workshops bis hin zu Tanzdarbietungen ein vielfältiges Programm. Besonderen Zuspruch fand das Engagement der Projektgruppe "Generationen im Dialog" des Gymnasiums an der Stadtmauer (Stama).

Damstadt

 


 

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Besuch bei WohnSinn in Darmstadt am 15. April 2008

Gemeinschaftliches Wohnen konkret

Damstadt

Gemeinschaftliches Wohnen gibt es in Bad Kreuznach bisher nur auf dem Papier und im Kopf der Beteligten. Anderswo ist man da schon weiter. Zum Beispiel in Darmstadt, wo seit 2003 als Projekt der Bau- und Wohnungsgenossenschaft WohnSinn 39 Wohneinheiten in einer U-förmigen Anlage in Niedrigbauweise entstanden sind.
Mitte April 2008 machte sich eine kleine Kreuznacher "Delegation" auf den Weg nach Hessen. Mit nach Hause nehmen konnten sie nicht nur gute Tipps und wertvolle Informationen in Sachen Genoschenschaftsgründung und -alltag. Es wurde auch Mut und Zuversicht "getankt", dass ein solch ehrgeiziges Projekt keine Utopie bleiben muss, sondern Wirklichkeit werden kann.

Übrigens: Bei WohnSinn in Darmstadt sind derzeit zwei große Wohnungen (134 qm und 155 qm) frei.
Informationen dazu gibt es hier.

 

Damstadt

Conny Müller, Geschäftsführerin der Darmstädter Bau- und Wohngenossenschaft WohnSinn, im Gespräch mit den Kreuznacher Besucherinnen Ulla Nissen und Christine Zillger (von links nach rechts).

 


 

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Info-Veranstaltung in der Martin-Luther-King-Schule am 29. September 2007

WohnArt präsentiert sich bei der
"Schaustelle Baustelle" 

Am 29. September 2007 führten die Stadt Bad Kreuznach und die Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) eine Rundfahrt und Informationsveranstaltung zu den drei neuen Konversionsgebieten durch.
Es hatten sich gut hundert Interessierte angemeldet. In drei Bussen wurden die Bereiche angesteuert und vor Ort erklärt. Ausgangs- und Zielpunkt war die Martin-Luther-King-Schule in der Richard-Wagner-Straße, die direkt an das geplante Baugebiet von WohnArt im "Muskerviertel" angrenzt.
Nach den Busrundfahrten ging es in Vorträgen in der Aula der Martin-Luther-King-Schule um die konkrete Planung. So stellte Bettino Gagliani, Stadtplaner der Kreuznacher Bauverwaltung, auch den vorläufigen Bebauungsplan für Gelände vor: 250 Wohneinheiten mit vielen Grünflächen und Verkehrsberuhigung. Zurzeit sind die Abrissarbeiten im vollen Gange. Bis Ende 2008 soll die Erschließung des "Muskierviertels" abgeschlossen sein.
Im Rahmen der Veranstaltung hatte auch Gustav Kannwischer, der planende Architekt von WohnArt, Gelegenheit, das Konzept der Gruppe in einem Powerpoint-Vortrag darzustellen. Unterstützt wurde die Präsentation von WohnArt  durch einen eigenen Stand mit Stelltafeln, an dem neben Gustav Kannwischer auch Eva-Maria Knauthe und Klaus Wachholz Interessierten Rede und Antwort standen.
Aktuell ist WohnArt mit der BKEG im Gespräch über Größe und Lage des zu erwerbenden Grundstücks. (Foto: privat).

 


 

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Projektseminar am 21. Juli 2007 im Haus des Gastes

WohnArt beschließt:
Wir werden eine Genossenschaft!


Wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel getan


Moderiert von Rolf Novy-Huy (l.) von der Stiftung trias trafen sich die Wohnart-Mitstreiterinnen und -Mitstreiter im Juli ein weiteres Mal im Haus des Gastes. Am Ende des Tages stand die Entscheidung: WohnArt gibt sich die Form einer Genossenschaft, weil sich auf diese Weise die angestrebten Ziele am besten verwirklichen lassen.

          



 


 

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13. Juli 2007: Vor Ort im Musikerviertel

Hier sollen die Pläne Wirklichkeit werden!

WohnArt macht sich ein Bild von dem projektierten Baugebiet


Aus Papier soll Wirklichkeit werden: Auf einem Plan der Musikerviertels orietiert sich die WohnArt-Gruppe über das geplante Baugebiet..

 

 

 

 


 

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12. April 2007: Casinogebäude

Jetzt geht es richtig los!

Die "Neuen" und die "Alten" beim Kennenlerntreffen

Immerhin fast  30 Interessierte kamen am 12. April 2007 zu dem ersten Kennenlerntreffen von WohnArt in das Casinogebäude.

 

 


 

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Veranstaltung am 27. März 2007 im Haus des Gastes

Projekt WohnArt –
Wohnen in lebendiger Nachbarschaft
jetzt in Bad Kreuznach möglich

Die Initiative stellte sich erstmals der breiten Öffentlichkeit vor



Am 27. März fand im Kreuznacher Haus des Gastes eine Veranstaltung zum gemeinschaftlichen und Generationen übergreifenden Wohnen statt. Unter dem Motto "Wohnen in lebendiger Nachbarschaft jetzt in Bad Kreuznach möglich" stellte WohnArt  sein Konzept erstmals einem breiteren Publikum vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von Helene Rettenbach.

Kern der Konzeption von WohnArt ist es, dass jeder Bewohner und jede Bewohnerin - ob Single, Alleinerziehende/r, junge Familien oder Senioren - selbstbestimmt in der eigenen abgeschlossenen Wohnung leben kann. Und das umgeben von lebendiger Nachbarschaft mit gegenseitiger Wertschätzung, Toleranz und Hilfe.

Vorgesehener Standort für das Wohnprojekt in Bad Kreuznach ist das Konversionsgelände an der Alzeyer Straße. Thomas Müller, Proektleiter der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) erläuterte während der Veranstaltung, dass bereits in diesem Jahr mit der Erschließung von Teilabschnitten des Gebietes zu rechnen ist. Er betonte die zentrale Wohnlage in ruhiger Umgebung mit Schulen, Kindergarten sowie geplanten Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe.

Einen vorläufigen Planentwurf stellte der Architekt Gustav Kannwischer vor. In einem ersten Bauabschnitt sollen etwa 20 Wohneinheiten entstehen. Die einzelnen ein- bis zweigeschossigen Gebäudeteile umschließen einen gemeinsamen Innenhof. Alle Wohnungen sollen rollstuhlgerecht ausgebaut werden. Die vorgesehenen Umrisse sind noch entsprechend den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner variabel.

Die Finanzierung und die Gesellschaftsform sind die nun anstehenden zentralen Fragen für die Umsetzbarkeit des Projekts. Der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Walter Grosch brachte während der zweistündigen Veranstaltung die bestehenden Möglichkeiten, aber auch die Risiken zur Sprache.

Breiten Raum nahm dann auch der finanzielle Aspekt in der Diskussion mit dem Publikum ein. Von dort wurde die Sorge geäußert, nicht zu den "gesuchten finanzkräftigen Leuten" zu gehören. Die Mitstreiter/innen von WohnArt betonten hingegen, dass durchaus eine Mischung aus Eigentümern und Mietern denkbar ist. Mit den nächsten Schritten muss jetzt deutlich werden, wie diese Mischung aussehen kann. Und ob sich daraus ein tragfähiges Finanzierungskonzept entwickeln lässt und welche Gesellschaftsform sich die Gruppe geben will.

Wie geht es weiter? Noch im April soll ein Kennenlerntermin stattfinden, bei dem sich diejenigen treffen werden, die bei der Veranstaltung am 27. März ihr Interesse bekundet haben. Andere Interessierte, die sich aktiv und verbindlich mit ihren Möglichkeiten einbringen wollen, sind natürlich auch herzlich willkommen.

Der genauen Termin und Ort dafür werden noch mitgeteilt.

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